Goldschmuck gilt seit vielen Jahrhunderten als besonders wertvoll. Der warme Glanz ist ein echter Hingucker und das ideale Material als Fassung für viele Edelsteine. Generell unterscheidet man zwischen Gelbgold- und Weißgold Schmuck. Der Feingoldanteil von Schmuck aus Weißgold liegt auch bei 585 Teilen. Um die helle Färbung des Schmuckes zu erreichen wird zur Gesamtlegierung noch Silber, Kupfer und Palladium hinzugefügt. Palladium gehört zur Metallgruppe von Platin und ist ein sehr hochwertiges, reines und robustes Edelmetall. Der Palladiumanteil in einer Weißgoldlegierung beträgt 8 bis 14 %. Weißgold hat meist einen höheren Preis als Gelbgold. Dies liegt in der Herstellung begründet, denn der Schmelzpunkt von Palladium ist erheblich höher als der von Gold und Silber. So ist es sehr aufwändig die Legierung herzustellen.
Für welches Edelmetall man sich beim Schmuckkauf entscheidet hängt natürlich zum einen vom persönlichen Geschmack ab, zum anderen von der Summe, die man ausgeben möchte. Gerade bei Trauringen sollte man darauf schauen, dass nur edle Schmucklegierungen verwendet werden, denn diese haben die höchste Beständigkeit gegen Stoss und Einwirkung von Säuren und Basen.
Pflegetipps für Gelbgold und Weißgold Schmuck
Auch Goldschmuck reagiert, wie jedes andere Metall, mit dem Sauerstoff aus der Luft und kann oxidieren. Um den ursprünglichen Glanz wieder erstrahlen zu lassen, sollte man ihn deshalb regelmäßig reinigen. Für Gelbgold gibt es spezielle Tauchbäder, die auf sanfte Weise den ursprünglichen Glanz wieder herstellen. Ist Gold wirklich angelaufen, kann man es auch mit einer frischen Zwiebelhälfte abreiben. Nach 15 Minuten Einwirkzeit poliert man das Schmuckstück trocken. Gold sollte man nicht mit Gebissreiniger putzen, dies könnte zu einer unschönen Fleckenbildung führen. Im Gegensatz zu Gelbgold ist Weißgold Schmucksehr empfindlich gegen Kratzer. Deshalb sollte man für die Politur nur extra weiche Spezialtücher, am besten aus Baumwolle, verwenden. Gereinigt wird das empfindliche Weißgold am besten in einem Schaumbad aus flüssiger Handseife und Wasser. Der Schmuck sollte danach gründlich abgespült und danach trocken poliert werden. Unzugängliche Stellen und Zwischenräume erreicht man gut mit einem Wattestäbchen |